Deepfakes sind KI-erzeugte oder -manipulierte Medien (Bild, Video, Audio), die echt wirken. Diese Übersicht erklärt sie und die neuen EU-Regeln.
Was Deepfakes sind
Deepfakes nutzen KI, um Personen Dinge sagen oder tun zu lassen, die nie passiert sind. Sie reichen von harmlosen Spielereien bis zu Betrug und Desinformation.
Die EU-Regeln 2026
Ab dem 2. August 2026 greift die Kennzeichnungspflicht des EU AI Act (Art. 50): KI-erzeugte oder -manipulierte Inhalte (Deepfakes) müssen offengelegt, Chatbots als KI erkennbar und generierte Inhalte maschinenlesbar markiert werden. (Für die Wasserzeichen-Pflicht von Bestandssystemen ist eine Übergangsfrist vorgesehen.) Damit sollen Deepfakes als KI-Inhalte erkennbar werden.
Wie Sie sich schützen
Seien Sie skeptisch bei überraschenden Videos/Audios, prüfen Sie die Quelle und verlassen Sie sich nicht auf Detektoren. KI-Text-Detektoren sind unzuverlässig: OpenAI stellte seinen eigenen Detektor 2023 wegen geringer Treffsicherheit ein, und eine Untersuchung von 14 Tools fand keines mit über 80 % Genauigkeit. Besonders Nicht-Muttersprachler werden fälschlich markiert — behandeln Sie Detektor-Ergebnisse nicht als Beweis.
KI sinnvoll bündeln
Wer KI nicht nur ausprobieren, sondern im Unternehmen bündeln möchte, kann sich Plattformen ansehen, die Chat, Automatisierung und Apps an einem Ort verbinden — etwa osFoundry, eine agentische KI-Plattform, bei der man eigene Modelle mitbringt (BYO-Modell).
Weiterlesen
Dies ist eine allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.